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Dossier: Zwischenstation Kopenhagen
Der UN-Klimagipfel in Kopenhagen im Dezember 2009 war mit grossen Hoffnungen erwartet worden. Am Ende einigten sich die 193 Teilnehmerländer nur auf einen Minimalkonsens: Eine Koalition der Willigen, die aus allen Industrieländern und den wichtigsten Schwellenländern besteht, nennen auf freiwilliger Basis ihre Ziele zur Verringerung des CO2-Ausstosses an. Die Industrieländer unterstützen über einen "Copenhagen Green Climate Fund" die ärmsten und am meisten bedrohten Entwicklungsländer bei der Bewältigung des Klimawandels und insbesondere beim Kampf gegen die Zerstörung von Wäldern. Doch selbst dieser Minimalkonsens war das Ergebnis eines zweiwöchigen dramatischen und zuweilen chaotischen Ringens.
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