Hopp, Schwyz

Drucken
E-Mail
Geschrieben von: Redaktion 27.05.11
Bookmark and Share
Stichworte:           

Karlsruhe - Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (Fraunhofer ISI) sieht grosses Potenzial für den Ausbau der Cleantech-Wirtschaftsbranchen in der Schweiz. In einer Studie im Auftrag des Schweizerischen Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie (BBT), des  Schweizerischen Bundesamtes für Energie (BFE) und des Schweizerischen Bundesamtes für Umwelt (BAFU) hat das Fraunhofer ISI in Karlsruhe laut eigener Medienmitteilung ermittelt, wie diese Möglichkeiten noch besser nutzen kann.

Unter anderem ist es gemäss Fraunhofer ISI notwendig, den Wissens- und Technologietransfer zu verbessern, die Cleantech-spezifische Förderung auszubauen sowie angewandte Forschung und private FuE-Aktivitäten zu fördern. Laut der Studie „Optimierung der Wertschöpfungskette Forschung – Innovation – Markt im Cleantech-Bereich“ ist die Eidgenossenschaft zwar relativ gut, aber nicht optimal aufgestellt, um an den Wachstumspotenzialen der Cleantech-Branche angemessen teilzuhaben.

Die Wissenschaftler des Fraunhofer ISI analysierten die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz in den Bereichen Erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Elektrizitätsspeicher, Erneuerbare Materialien, Abfallwirtschaft und Ressourceneffizienz, „klassische“ Umwelttechnologien sowie Nachhaltige Mobilität. Im Ergebnis sehen die Karlsruher Forscher politischen Handlungsbedarf, denn die Entwicklung über einen längeren Zeitraum gebe Grund zur Sorge: Im Vergleich zu den 90er Jahren haben sowohl die Cleantech-spezifische Aussenhandelsstärke der Schweiz als auch ihre Spezialisierungsvorteile im Kompetenzportfolio abgenommen.

Den ISI-Erkenntnissen zufolge hat zudem der Anteil der Schweiz an den weltweiten Patentanmeldungen im Cleantech-Bereich über den Betrachtungszeitraum gesunken, ebenso der Welthandelsanteil für Cleantech. „Um die bisherige Spitzenstellung zu halten und an der weltweiten Dynamik des Bereichs zu partizipieren, müssen sich die Akteure des Innovationsystems stärker anstrengen, als sie es derzeit tun“, wird Projektleiterin Katrin Ostertag in der Medienmitteilung zitiert.

Konkret sehen die ISI-Wissenschaftler vier Handlungsfelder:

  1. Verbesserung des Wissens- und Technologietransfers
  2. Ausbau der Cleantech-spezifischen Förderung von Forschung und Entwicklung
  3. Förderung der angewandten Forschung und privater FuE-Aktivitäten
  4. Nachfrageorientierte Innovationspolitik

ug

 

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

 

Cleantech.ch

cleantech_ch

SCA_LOGO_RGB_marginal
mit swisscleantech ins neue Energiezeitalter

Meistgelesene Artikel

    Abonnieren Sie noch heute Ihren persönlichen Newsletter.
    Noch grössere Aktualität erhalten Sie mit unserem RSS-Feed.

    Kalender

    Deprecated: Function ereg_replace() is deprecated in /home/www-data/nachhaltigkeit.org/components/com_jcalpro/config.inc.php on line 405

    Der Veranstaltungskalender wird vorbereitet.

    {Zum Kalender}

    Magazin Cleantech Switzerland

    Magazin Cleantech Switzerland 2011-1

    Gründungssponsoren