Bye, bye, Platiksack! Die EU überlegt, ob man Plastiktüten besteuern oder verbieten soll. Die Plastikinseln im Ozean sind ohnehin schon gross genug.
Ein Vorstoss aus Brüssel geistert dieser Tage durch die Medienlandschaft: Plastiktüten könnten besteuert oder gar verboten werden, so eine Aussage des EU-Umweltkommissars Janez Potocnik von letzter Woche. Wer danach googelt, findet stolze 121 Nachrichtenartikel und hunderte Kommentare hierüber. Danke für die vielen praktischen Informationen, die hierunter sind: "Seit langem führe ich zwei Stofftragetaschen mit mir, weil ich nicht für teure Plastiktüten bezahlen will. Aber so langsam kaufe ich doch ab udn zu wieder eine Plastiktüte - weil ich sie dauernd brauche. (...) Wenn ich vom Schwimmen komme, dann sind meine nassen Handtücher - in einer Plastiktüte. Wenn ich in Urlaub fahre, dann bewahre ich die schmutzigen und verschwitzten Klamotten und die dreckigen Schuhe auf - in einer Plastiktüte..." Man könnte denken, dass es Wichtigeres gibt. Doch angesichts der Tatsache, dass die Weltmeere inzwischen schon ächzen ob der Plastikteilchen, die über lange Wege hinweg den Weg in ozeanische Strudel oder Fischbäuche finden (Meere füllen sich mit Plastik), ist die Idee alles andere als abwegig. Denn den Müll der Meere kann man nicht wegpacken - in einer Plastiktüte... Nun kommt es auf das "Wie" an... Italien macht es schon vor - und das, obwohl Berlusconi den Umstieg auf biologisch abbaubare Tüten verhindern wollte: Die italienische Plastiktüte ist im Aus. PS: Das Thema betrifft das Eingemachte der Konsumenten, so scheint es. Bis zum 9. August können EU-Bürger der Kommission ihre Meinung auch in einer Online-Befragung mitteilen.
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